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Nachdem am letzten heißen Sommertag, dem 7. September 2013 ca 90 Gläubige aus der Pfarreiengemeinschaft sich an der Fußwallfahrt nach Dettelbach beteiligt hatten (siehe Bericht dazu), machten sich eine Woche später 13 wagemutige mit dem Fahrrad auf zur Radwallfahrt nach Dettelbach.

Der Wetterbericht hatte Regen gemeldet, bei der Abfahrt bis nach der zweiten Rast bei Münsterschwarzach war es noch trocken, dann zwang leichter Nieselregen die Teilnehmer doch dazu, sich die Regenkleidung überzuziehen. Erstmals nutzte man den bei Münsterschwarzach aus Weidenstämmen errichteten überdachten Aussichtsturm für die 2. Station. Barbara Voll hatte noch vor ihrer Verabschiedung die Texte und Lieder für die Stationen vorbereitet, Jens Johanni, Maria Förth, Alois Schöberl und Gisela Schneider übernahmen die Vorbeterrolle.

In Dettelbach wurde die kleine Gruppe von Pater Richard in der gewohnten Weise herzlich mit Weihwasser an der Kirchenpforte begrüßt. Nach dem dreimaligen Umrunden und einem Marienlied feierte Pater Richard zusammen mit Diakon Jens Johanni und der kleinen Gruppe dann den Wallfahrtsgottesdienst. Schon auf dem Weg zum Mittagessen ließ der leichte Regen nach und danach spitzte sogar mal kurz die Sonne durch. Das trockene Wetter hielt dann die ganze Rückfahrt über an, sodass die 3. Station an der Schleuse in Gerlachshausen wie geplant stattfinden konnte. Zufrieden und angefüllt mit den Gedanken aus der Predigt und den Stationen beendete die Gruppe die Wallfahrt in der Klosterkirche in St. Ludwig, bevor die ersten Teilnehmer sich in Hirschfeld verabschiedeten.

Auch wenn nur wenige an der Radwallfahrt teilnahmen, trugen sie doch ihre und die Anliegen der Pfarreiengemeinschaft mit zur Schmerzhaften Muttergottes nach Dettelbach. Dort wird am 15. Oktober mit einem Pontifikalgottesdienst mit Bischof Friedhelm Hofmann das Patrozinium und das 400jährige Jubiläum der Wallfahrt gefeiert.

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