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Stefan Menz und Martin Weth wieder Vorsitzende – Satzungsänderung und Neuwahlen standen auf der Tagespunktordnung der Mitgliederversammlung des Historischen Vereins Heidenfeld. Stefan Menz und Martin Weth, die beiden Vorsitzenden, konnten viele Mitglieder begrüßen und freuten sich über das rege Interesse am Vereinsgeschehen. Nach einer Ehrung für die Verstorbenen des letzten Jahres und einem Rückblick über die Ereignisse seit der letzten Mitgliederversammlung entschieden sich die anwesenden Mitglieder für eine Satzungsänderung, die eine Erweiterung des Vorstands um den Posten eines Schatzmeisters zum Ziel hatte.

Einstimmig wurde der Vorschlag des Vorstands angenommen. Nach dem Kassenbericht von Markus Krenzer und dem Kassenprüfungsbericht durch Peter Krenzer wurde der Entlastung des Vorstands einstimmig zugestimmt. Ebenso eindeutig fielen die Wahlergebnisse aus. Stefan Menz und Martin Weth bekleiden weiterhin die Posten der beiden Vorsitzenden. Markus Krenzer ist nun neuer Schatzmeister des Historischen Vereins, als Beisitzer wurden Klaus Braum, Matthias Ennulat, Nadine Faulhaber, Richard Ganzinger, Jürgen Hetterich, Marianne Lindl und Marianne Mann in ihrem bisherigen Amt eindeutig bestätigt. Pfarrer und Bürgermeister bleiben weiterhin dem Vorstand als Beisitzer qua Amt erhalten. Ebenso stellten sich Peter Krenzer und Alban Stahl als Kassenprüfer für den Zeitraum von 2016-2019 zur Verfügung. Einzig Martin Hetterich, der die Gründungsversammlung im Februar 2013 begleitete und moderierte, verzichtete auf eine weitere Amtsperiode. Da er in der Bundesstadt Bonn bei der Bundeszentrale für politische Bildung tätig ist, kann er nur selten an Vorstandssitzungen in Heidenfeld teilnehmen. Darum hält er dem Verein vom Rheinland aus gerne die Treue.

Bei der Rückschau des Vorstands stachen besonders die Gedenkveranstaltungen am 8. Mai und am 3. Oktober hervor. „Das waren überaus niveauvolle Veranstaltungen, die uns weit über die Gemeindegrenzen hinaus bekannt gemacht haben.“, so Stefan Menz. Auch die Ernennung der Erlöserschwestern zum neuen Ehrenmitglied des Vereins wurde in Würzburg aufmerksam beobachtet und von Bischof Paul-Werner Scheele besonders gelobt. Im Jahr 2016 sollen eine Bildstockwanderung in Röthlein, ein Besuch im Mutterhaus der Erlöserschwestern in Würzburg, die schon lange geplante Weinwanderung in Wipfeld und eine Fahrt in die Bundeshauptstadt Berlin besondere Glanzlichter im Vereinsleben sein.  Noch im Jahr 2015 findet am 7. Dezember um 19.00 Uhr im Röthleiner Pfarrheim ein Vortrag von Dr. Erich Schneider über die abgerissene Balthasar-Neumann-Kirche in Röthlein statt. Martin Weth berichtete vom Vorhaben, dass an Straßenschildern in Röthlein und Heidenfeld vom Historischen Verein Legendenschilder angebracht werden, die auf die Lebensdaten und die Bedeutung der Namensgeber hinweisen werden. Ein Großteil dieser Schilder soll noch in 2015 angebracht werden. Stefan Menz bedankte sich bei allen Vorständen, Helfern und Freiwilligen, die ihre Talente und ihre Zeit dem Verein zur Verfügung stellen. Besonders bedankte er sich bei der Gemeinde und beim Bauhof der Gemeinde Röthlein. In vielfacher Weise sei von beiden schnell und unbürokratisch geholfen worden. Ein ganz besonderer Dank ging deshalb an Roland Geis, dem Leiter des Bauhofs, der schon oftmals mit fachmännischer Hilfe dem Verein unter die Arme gegriffen hat.

Nach dem offiziellen Teil der Mitgliederversammlung präsentierte das neue Vereinsmitglied Klaus Erhard seine Funde, die er als Bodensucher die letzten Jahre gefunden hat. Diese reichen von Münzen aus verschiedenen Zeitepochen über Patronen aus dem Zweiten Weltkrieg bis zu Bronzefüße von römischen Skulpturen. In unseren Äckern schlummern Schätze, von denen wir keine Ahnung haben“, so Klaus Erhard. Sichtlich zufrieden beendete Stefan Menz die Mitgliederversammlung 2015. Mit rund 80 Mitgliedern konnte der Verein seine Mitgliederzahl ausbauen und geht gestärkt in die Zukunft.

Überschattet wurde die Mitgliederversammlung vom schrecklichen Terrorakt in Paris. Stefan Menz schickte noch in derselben Nacht der Partnergemeinde Cormelles-le-Royal in der Normandie seine solidarischen Grüße und sein Mitgefühl: „Wir sind mit euch in unseren Gebeten und Gedanken verbunden.“, so der erste Vorsitzende.

Stefan Menz

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