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Im Zeichen der Heimatliebe – Die Woche vor der Jahreshauptversammlung war für den Historischen Verein Heidenfeld eine eher traurige Woche. Ganz überraschend verstarb Gründungs- und Vereinsmitglied Werner Ganzinger und so war die Mitgliederversammlung vom Gedenken an ihn, seine Hilfsbereitschaft, seinen bodenständigen Humor und seine Heimatliebe geprägt. Ironie des Schicksals: noch am Wochenende zuvor hatte Werner Ganzinger gemeinsam mit Matthias Ennulat eine Präsentation mit von ihm gezeichneten Bildern zusammengestellt, die am Anfang der Versammlung gezeigt werden sollten.

Wie die beiden Vorsitzenden des Vereins, Stefan Menz und Martin Weth erläuterten, wurde lange überlegt und dann entschieden, die Präsentation als Hommage an den engagierten Heidenfelder zu zeigen. Die gezeichneten Ansichten vom Heidenfeld der 50er Jahre präsentieren ein wunderbares Stück Dorfgeschichte. Zusammengefasst sind diese in dem Jahreskalender 2015, der mit künstlerischer Unterstützung von Claudia Ennulat kurz vor der Versammlung erschienen, gleich vergriffen und bereits in 2. Auflage zu erwerben ist. Anschließend gab Menz einen Einblick in die Arbeit des Vereins, der nach dem Beitritt zum Bayrischen Geschichtsvereineverband nun auch offiziell als Historischer Verein die Großgemeinde in München vertritt.

Geführt wird der Verein seit Gründung von Stefan Menz und Martin Weth, die seit Mai 2014 auch als neuer Kreisheimatpfleger und zweiter Bürgermeister fungieren. Sicher ein Vorteil, doch die Zusammenarbeit mit Verwaltung, Gemeinderat und Bauhof klappt ohnehin reibungslos. Gedenkveranstaltungen (Bombennacht, Liborius Wagner), Ausflüge, diverse Dorf-, Pfarrkirchen- und Klosterführungen von Marianne Mann und Stefan Menz, Vorträge und die Organisation der Wanderausstellung „200 Jahre Unterfranken in Bayern“ zeichnen das Bild eines äußerst aktiven Vereins.

Als größte Aktion entpuppte sich die Sanierung des Johannisbrückchens, die mit dem Satz Jürgen Hetterichs „man müsste mal a bissl was dran machen“ ihren Anfang nahm und in 600 ehrenamtlichen Helferstunden gipfelte. Viele haben das Projekt mitgetragen. Hauptakteure waren bei der Sanierung Martin und Michael Weth, Jürgen Hetterich und Matthias Ennulat und auch Werner Ganzinger stand immer wieder mit Rat und Tat zur Seite. Dafür ziert jetzt ein wahres Schmuckstück das Ortsbild. Die Mitgliederentwicklung ist erfreulich und auch der Kassenstand erholt sich nach dem Bau des Brückchens gerade wieder etwas. Spenden und die Führungen bringen Geld in die Kasse, in diesem Zusammenhang schickte Menz einen Dank in Richtung Kloster für die „tolle Zusammenarbeit“. Da laut Vereinsatzung kein Kassier vorgesehen ist, aber mittlerweile gebraucht wird, entschieden sich die Mitglieder einstimmig für die Einsetzung einer Arbeitsgruppe „Finanzen“, die von Markus Krenzer geleitet wird. Bis zur nächsten Mitgliederversammlung, die dann eine Satzungsänderung beschließen könnte, wird Markus Krenzer als Arbeitsgruppenleiter an den Vorstandssitzungen teilnehmen. Fürs kommende Jahr ist eine kleine Verschnaufpause ohne intensive Aktionen geplant. Auf dem Programm stehen bereits Ausflüge ins Mutterhaus der Erlöserschwestern nach Würzburg und nach Wipfeld, eine Bildstockwanderung in Röthlein, Zeitzeugengespräche zum Ende des Zweiten Weltkrieges, und eine kleine Feier zum 25. Jahrestag der Deutschen Einheit.

Daniela Schneider

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