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Johannisbrückchen - „die neue Visitenkarte Heidenfelds“ – Heidenfeld (schd) - Als gelungenes Beispiel für bürgerschaftliches Engagement und das gemeinsame Anpacken bezeichnete der Vorsitzende des Historischen Vereins Heidenfeld Stefan Menz das neue alte Johannisbrückchen am Ortseingang von Heidenfeld an der Mehrzweckhalle. In feierlichem Rahmen und schönstem Sonnenschein wurde „die neue Visitenkarte Heidenfelds“ vor vielen Gästen seiner Bestimmung übergeben.

In weit über 600 ehrenamtlichen Stunden wurde hier ein Denkmal der Ortsgeschichte liebevoll restauriert. „Historisches Recycling“ nannte es Menz schmunzelnd, weil die verbauten Materialien auf eine teils lange geschichtliche Bedeutung zurückblicken, wie die gut 400 Jahre alten roten Pflastersteine aus dem Nürnberger Burgumfeld vor dem Brückenensemble. Vom Gedanken Jürgen Hetterichs mit der Freilegung der Radpreller „mal a bissl was am Brückchen zu machen“ bis hin zum fertigen Schmuckstück mit Sitzgelegenheit sind einige schweißtreibende Stunden, Tage und Wochen ins Land gegangen. Statt Schwimmbad, Fernseher oder Terrasse haben Projektleiter Jürgen Hetterich, Logistikkoordinator Martin Weth und Impulsgeber Matthias Ennulat ein halbes Jahr ihrer kostbaren Wochenenden mit der Brückensanierung verbracht, stets hilfreich unterstützt von Werner Ganzinger, der erst kürzlich verstarb und ohne den und seine Kreidezeichnungen es der Historische Verein „nicht geschafft hätte“. Doch auch Vereinsmitglied Michael Weth und seine Grüne Gruppe der MSI, dem Integrationsunternehmen der Schweinfurter Lebenshilfe, haben tolle Arbeit beim Pflastern geleistet und das Bauhofteam um Roland Geis stand stets parat, wenn „Not am Mann“ war. Neben Geldspenden sind nun auch viele Steinspenden im Brückchen verewigt, die Sitzgelegenheit mit wunderbarem Blick auf Heidenfeld wurde mit den Mitteln der Bürgerstiftung finanziert. Auch wenn das Brückchen die ursprüngliche Bedeutung des Bachüberquerens verloren hat, ist es, wie schon seit 230 Jahren ein Wahrzeichen und die Brückenfigur des heiligen Nepomuk seit 1780 ein „kleiner Patron“ des südlichen Straßenabschnittes. Die Sandsteinfigur bereitet dem Historischen Verein allerdings noch Kopfzerbrechen, ein Riss im Kinn birgt das Risiko weitere Frostschäden und so muss die Figur dringend fachkundig restauriert werden. Ein Termin mit dem Bayrischen Landesamt für Denkmalpflege steht bereits fest, darüber hinaus soll die Figur jetzt im Winter mit einer Hülle geschützt werden, um Schlimmeres zu verhindern. Auch Bürgermeister Albrecht Hofmann lobte das bürgerliche Engagement und natürlich das Endergebnis, für ihn als „Dorfoberhaupt“ natürlich auch eine Aufwertung der Ortsansicht, die Außenwirkung hat. Nachdem Pfarrer Andreas Hanel das Brückchen-Kunstwerk gesegnet hatte, wurde noch symbolisch ein Zierapfelbaum gepflanzt, der nun das Brückenplateau beschirmen wird. 

Daniela Schneider

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